Grippe Behandlung
Es ist sehr wichtig, wenn Zeichen einer Grippe auftreten gleich zu Handeln und zum Arzt zu gehen. Die meisten Menschen unterschätzen den gefährlichen Virus und denken er geht selber schnell wieder weg. Auf dieser Seite können Sie nachlesen wie Sie die Grippe behandeln und schnell wieder gesund werden.
Behandlung der Nebensymptome
Oft treten bei einer Grippe lästige Nebensymptome auf, die die Grippe verschlimmern und die Erkrankung sehr unangenehm machen. Um Kopfschmerzen und Gliederschmerzen zu lindern verschreibt der Arzt oft Schmerztabletten (Paracetalmol) oder Acetylsalycilsäure. Fieber jedoch ist nicht nur unangenehm, es hilft dem Körper auch im Kampf gegen die Viren. Um sich nicht noch eine zusätzliche Infektion zu holen, folgen Sie bitte den Anweisungen ihres Arztes und kurieren Sie sich richtig aus.
Auftreten von Bakterien
In manchen Fällen kann es bei einer Grippe zu einer zusätzlichen Infektion mit Bakterien kommen. Mediziner sprechen von einer sogenannten Superinfektion, bestehend aus Viren und Bakterien gleichzeitig. Häufig kommt es in Folge dessen zu einem Organversagen. Meist ist es die Lunge. Hier hilft Antibiotika gegen die Bakterien. Von Vorteil ist auch eine Impfung im Vorfeld gegen Pneumokokken. Es sind vor allem die Bakterien dieses Stammes, die lebensbedrohlich werden, wenn eine Virusinfektion hinzu kommt.
Tamiflu und die Kostenübernahme durch die PKV und die GKV
In Deutschland liegen Grippemittel, die im Falle einer Pandemie lebensgefährliche Begleiterscheinungen im Rahmen der Infektion abschwächen sollen, für etwa jeden fünften Bundesbürger bereit, deren Kosten sowohl von den privaten Krankenversicherungen als auch von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen werden. Eine aktuelle Analyse belegt jedoch, dass die Virenhemmer rund um Tamiflu und Co keineswegs so nützlich sind, wie es viele Hersteller versprechen.
Dennoch genießen entsprechende Grippemittel nach wie vor ein hohes Ansehen inmitten der Bevölkerung und der Politik in Deutschland. Neueste Studien haben erwiesen, dass Grippemittel nur dann nützlich im Rahmen der Behandlung einer Grippe sind, wenn sie bereits bei den ersten Anzeichen eingenommen werden. Mittlerweile besteht kein Beweis mehr dafür, dass die Präparate gegen die Grippe schwere Komplikationen, wie beispielsweise eine Lungenentzündung, verhindern können.
Insbesondere Tamiflu stand im Jahr 2006 im Fokus der Öffentlichkeit. Zu diesem Zeitpunkt bestand europaweit die Angst, dass der Erreger der sogenannten Vogelgrippe zu einem Virus mutieren könne, dass auch für den Menschen lebensgefährlich werde. Bei Tamiflu handelt es sich um eines der wenigen Grippemedikamente, die eine entsprechende Influenzapandemie in den Griff bekommen könnten.
Eine Grippe, deren Symptome ähnlich der einer profanen Erkältung ist, wird durch Influenza-Viren ausgelöst. Charakteristisch an einer Grippe ist jedoch, dass die erkältungsähnlichen Anzeichen innerhalb weniger Stunden auftreten und Fieber bis zu 41 °C keine Seltenheit ist. Die Influenza-Viren greifen menschliche Zellen an und können sich dort ungestört vermehren. Wenn die Viren in einer Zelle fertig gereift sind, befallen sie neue Körperzellen, wodurch der Körper des Betroffenen erheblich geschwächt wird. Insbesondere bei Personen, die generell über ein geschwächtes Immunsystem verfügen, wie dies beispielsweise bei chronisch kranken oder älteren Personen der Fall ist, kann eine Grippe aus diesem Grund tödlich verlaufen.
Durch das Mittel Tamiflu kann eine Ausbreitung der Viren eingedämmt werden, was es dem menschlichen Immunsystem erlaubt, die Viren leichter bekämpfen zu können. Hierdurch wird die Erkrankungsdauer verkürzt und die Symptome und Beschwerden im Rahmen der Grippe können sehr viel milder verlaufen. Wichtig hierbei ist es jedoch, dass Tamiflu spätestens zwei Tage nach dem Auftreten der ersten grippalen Anzeichen eingenommen wird. Nur dann ist eine optimale Wirksamkeit des Präparates möglich.
Als akutes Heilmittel müssen die Kosten für Tamiflu von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen in Deutschland übernommen werden. Jedoch ist hierbei zu beobachten, dass gesetzlich krankenversicherte Personen mit einer Zuzahlung zum Medikament rechnen müssen. Je nach PKV berechnen private Krankenversicherungen unterschiedliche Zuzahlungssätze.
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